Preisträger des letzten Jahres

Aus 65 journalistischen Beiträgen aus den EU-Mitgliedsländern wählte eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Europäischen Parlaments und Journalisten die diesjährigen vier Gewinner des Journalistenpreises. Am 29. und 30. September wurden die Gewinner der vier verschiedenen Kategorien bekanntgegeben.

Presse

Ines Possemeyer aus Deutschland mit dem Artikel "Wie sich Europa erneuert" (GEO)

Ines Possemeyer aus Deutschland
Ines Possemeyer aus Deutschland

Begründung der Jury: Der Artikel ist hervorragend formuliert. Die Geschichte über die Integration der europäischen Mitgliedsländer in die EU und den Einfluss einer erweiterten Union auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger wird ausgezeichnet geschildert. Der Artikel verdeutlicht die Folgen der EU-Erweiterung 2004 durch die Geschichten von Menschen in unterschiedlichen Regionen der EU.

Ein Mitglied der Jury drückte dies so aus: "Die Auszeichnung dieses Artikels erhöht die Anforderungen an europäischen Journalismus."

Online-Beitrag

Bálint Szlankó aus Ungarn mit dem Online-Bericht "Agyra gyúrnak a brüsszeli ravaszok" (http://origo.hu)

Bálint Szlankó aus Ungarn
Bálint Szlankó aus Ungarn

Begründung der Jury: Das Thema Lobbying in Europa wird in diesem Artikel in interessanter und einzigartiger Weise einem breiten Publikum näher gebracht. Aufgrund seiner umfassenden Recherche gelingt es Bálint Szlankó die schwierige Thematik schlüssig zu erklären.

Die Jury hebt positiv hervor, dass Lobbying in den europäischen Institutionen gut beschrieben wird und dabei diverse Mythen in Zusammenhang mit der oftmals kontroversen Thematik aufdeckt werden.

Radio-Beitrag

Zbigniew Plesner from Poland, with the programme "Do trzech razy sztuka" (Radio Szczecin).

EP Präsident Jerzy Buzek 
und Zbigniew Plesner aus Polen
EP Präsident Jerzy Buzek
und Zbigniew Plesner aus Polen

Zbigniew Plesner aus Polen, mit dem Beitrag "Do trzech razy sztuka" (Radio Szczecin)

Begründung der Jury: Der Beitrag von Zbigniew Plesner berichtet von der tragischen Geschichte der Arbeiter der Werft Szczecin und ihrem Kampf für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in einer Zeit da tausende Jobs gefährdet sind.

Als besonders gut gelungen schildert die Jury die lebhafte Präsentation des Beitrags, der das ökonomisch und sozial schwierige Thema in leicht verständlicher Weise beschreibt.

Hören Sie den Beitrag hier (in Polnisch)

Foto: EP Präsident Jerzy Buzek und Zbigniew Plesner aus Polen

TV-Reportage

Elke Sasse and Kristian Kähler from Germany, with the programme
"Wer hat Angst vor Europa? Wie die EU nach Polen kam" (Arte).

EP Präsident Jerzy Buzek und Regisseur 
Stefan Pannen in Vertretung für 
Elke Sasse und Kristian Kähler 
aus Deutschland
EP Präsident Jerzy Buzek und Regisseur
Stefan Pannen in Vertretung für
Elke Sasse und Kristian Kähler
aus Deutschland

Elke Sasse und Kristian Kähler aus Deutschland mit ihrem Programm "Wer hat Angst vor Europa? Wie die EU nach Polen kam." (Arte)

Begründung der Jury: Die Dokumentation handelt von drei polnischen Bauernfamilien und ihrem Leben in den ersten vier Jahren nach dem EU-Beitritt Polens. Es wird gezeigt, dass die europäische Politik großen Einfluss auf das Alltagsleben der Menschen und vor allem der Bauern hat.

Die spezielle Herangehensweise der Dokumentation hat die Jury besonders beeindruckt. Durch die Schicksale einzelner Familien werden die positiven wie negativen Auswirkungen europäischer Politik signifikant dargestellt. Der Zugang über menschliche Schicksale verleiht der Dokumentation einen besonderen Charakter, den die Jury als "großartigen TV-Journalismus" bezeichnet

Vorschau der Dokumentation hier